Beinahe täglich frage ich mich, was denn diese "Beziehungen" zwischen Mann und Frau für Vorteile haben. Seit Jahren bin ich fest davon überzeugt, ohne den Menschen an meiner Seite besser durchs Leben zu gehen. Ich meine, was soll das? Ist man etwa unfähig, um das Leben im alleingang zu meistern? Ist es etwa ein stiller Schrei nach Mutti, wenn man sich als Ersatz eine Freundin zulegt? Oder steht man ganz einfach auf ein tristes und langweiliges Leben?
Alleine Sex, nur mit einer Frau ist ja wohl die Hölle für jedes Kopfkino. Ich möchte tun und machen was ich will und worauf ich Lust habe. Wann, wo, wie [...].
Ich will ja nicht abstreiten, dass ich nicht auchmal ein ernstes Gespräch zu einer Frau suche, wie man es in Beziehungen führen kann. Aber für so etwas habe ich einen großen Freundeskreis. In diesem Freundeskreis wird es niemals Sex geben. Dieser Freundeskreis existiert nur, um meinen Bedürfnissen entgegen zu wirken.
Ich habe für jede Art von Problem eine Frau, zu der ich gehen kann. Jede von ihnen echt wichtig für mich. Aber halt keine von ihnen ist -MEINE FREUNDIN-.
Für die Bettstorys gibt es ja wohl genügend willige Frauen, sodass man so gut wie jeden Tag, ein Leben lang, eine neue im Bett haben könnte. Die Frauenwelt ist wie eine Autovermietung. Wenn man Lust auf was neues hat, geht man los oder ruft schnell an, schaut nach was grad da ist, und nimmt mit, worauf man steht. Und am nächsten Tag, wenn der Tank leer ist, bringt man den Wagen dahin, wo man ihn her hat und sieht ihn nie wieder. Der einzige Unterschied dabei ist, dass Frauen unentgeldlich zu bekommen sind.
Diese beiden Seiten, die Beziehung und der Sex, sind ja wohl die ausschlaggebendsten, um "JA" zur Seelenentnahme zu sagen.
Davon abgesehen, kommt es immer mehr in Mode, Junggeselle zu sein. Der Bachelor bzw die Bachelorette, hat mittlerweile den Ruf, dass er oder sie tun und lassen kann was man will, erfolgreich ist, ein erfülltes Sexleben hat, einfach das perfekte Leben führt. Dies ist mit Sicherheit nicht grundlos so.
Visionäre sagen doch bereits jetzt, dass die Familienentstehung der Zukunft so aussieht, dass Männer und Frauen, ohne dass sie sich kennen, Sperma und Eizellen in einer Intitution zusammenführen lassen, die "Reagenzglaskinder" bis zur stattlichen Größe herangezogen und ab einem gewissen Alter frei gelassen werden, getreu dem Motto: "Learning by doing."
Schöne Aussichten. Keine Familie. Keine Verpflichtungen. Nur leben für einen Selbst.
der Prinz

Ja der Herr hat nun auch einen Blog... FEIN !
AntwortenLöschenSich von fremden Spermien befruchten zu lassen ist doch ein einziger Schutzmechanismus.
AntwortenLöschenWenn jeder sich die Frage nach dem Sinn seines Lebens stellt und Antwort findet,kann er entscheiden ob er deinem Statement zustimmt...
Ich tu es jedenfalls nicht.
put