Mittwoch, 21. Oktober 2009

Vergeben und verloren!?

Beinahe täglich frage ich mich, was denn diese "Beziehungen" zwischen Mann und Frau für Vorteile haben. Seit Jahren bin ich fest davon überzeugt, ohne den Menschen an meiner Seite besser durchs Leben zu gehen. Ich meine, was soll das? Ist man etwa unfähig, um das Leben im alleingang zu meistern? Ist es etwa ein stiller Schrei nach Mutti, wenn man sich als Ersatz eine Freundin zulegt? Oder steht man ganz einfach auf ein tristes und langweiliges Leben?

Alleine Sex, nur mit einer Frau ist ja wohl die Hölle für jedes Kopfkino. Ich möchte tun und machen was ich will und worauf ich Lust habe. Wann, wo, wie [...].

Ich will ja nicht abstreiten, dass ich nicht auchmal ein ernstes Gespräch zu einer Frau suche, wie man es in Beziehungen führen kann. Aber für so etwas habe ich einen großen Freundeskreis. In diesem Freundeskreis wird es niemals Sex geben. Dieser Freundeskreis existiert nur, um meinen Bedürfnissen entgegen zu wirken.

Ich habe für jede Art von Problem eine Frau, zu der ich gehen kann. Jede von ihnen echt wichtig für mich. Aber halt keine von ihnen ist -MEINE FREUNDIN-.

Für die Bettstorys gibt es ja wohl genügend willige Frauen, sodass man so gut wie jeden Tag, ein Leben lang, eine neue im Bett haben könnte. Die Frauenwelt ist wie eine Autovermietung. Wenn man Lust auf was neues hat, geht man los oder ruft schnell an, schaut nach was grad da ist, und nimmt mit, worauf man steht. Und am nächsten Tag, wenn der Tank leer ist, bringt man den Wagen dahin, wo man ihn her hat und sieht ihn nie wieder. Der einzige Unterschied dabei ist, dass Frauen unentgeldlich zu bekommen sind.

Diese beiden Seiten, die Beziehung und der Sex, sind ja wohl die ausschlaggebendsten, um "JA" zur Seelenentnahme zu sagen.

Davon abgesehen, kommt es immer mehr in Mode, Junggeselle zu sein. Der Bachelor bzw die Bachelorette, hat mittlerweile den Ruf, dass er oder sie tun und lassen kann was man will, erfolgreich ist, ein erfülltes Sexleben hat, einfach das perfekte Leben führt. Dies ist mit Sicherheit nicht grundlos so.

Visionäre sagen doch bereits jetzt, dass die Familienentstehung der Zukunft so aussieht, dass Männer und Frauen, ohne dass sie sich kennen, Sperma und Eizellen in einer Intitution zusammenführen lassen, die "Reagenzglaskinder" bis zur stattlichen Größe herangezogen und ab einem gewissen Alter frei gelassen werden, getreu dem Motto: "Learning by doing."

Schöne Aussichten. Keine Familie. Keine Verpflichtungen. Nur leben für einen Selbst.

der Prinz

Montag, 19. Oktober 2009

Extra Musicpark

Um den Sinn des folgenen Dramas deutlich zu machen, sollte ich wohl einige Worte zu einer wirklich guten Freundin sagen. Sie ist eine dieser Frauen, die einem in jeder Lebenslage zur Seite steht. Die trotz unmengen an Vorstrafen und Gesetzesbrüchen, das Gute in einem Menschen sieht und die einem jederzeit das Gefühl gibt, geliebt zu werden. Die typische beste Freundin. Die Mutter meiner Clique. Die Gute Fee in einem Topf voller Chaoten. Allerdings auch die extrem launische Zicke, die einem nur mit Blicken den Tag versauen und dir ohne etwas zu sagen Schuldgefühle einreden kann. Der Kampfzwerg unter den Launischen. Königin der gelegendlich Unausstehlichen. Die Prinzessin der Hass-Liebe.
Sie weiß, dass sie gemeint ist. Sie weiß, dass es stimmt. Auch wenn sie wohl in dem Moment, in dem sie das liest, die Lippen zu einem Kreis formt, den Kopf etwas sinkt, aber mit den Augen im oberen Anschlag trotzdem gespannt weiterliest.
Mir ist es relativ egal. Mir ist eine Menge relativ egal. Sie wird mir verzeihen. Ich weiß es. Ich kenne sie. Sie verzieh mir bis jetzt immer.
Wie auch immer. Diese nette Dame hatte auf jeden Fall vor einiger Zeit Geburtstag. Sie wollte reinfeiern. Überlegte sich, wie sie ihren Freunden eine Freude machen könnte. Kam zu dem Entschluss, im Extra Musicpark in Friesoyte mal ordentlich die Sau raus zu lassen. Das ging zwar im Nachhinein etwas nach hinten los, aber dazu später mehr.
Wir waren also eingeladen. Trafen uns einige Zeit zuvor allesammt und tranken. Tranken Alkohol, rauchten Zigaretten, hörten Musik. Der Alkohol- sowie der Lautstärkepegel stiegen im Laufe des späten Nachmittags konstant an.
Ich war irgendwann betrunken und bekamm im Vollrausch auch irgendwie mit, dass der Bus, den das Geburtstagskind extra für diesen Tag organisiert hatte, vor der Tür stand. Ich rannte los, riss mir noch eine Flasche Bacardi im Vorbeirennen und stieg in den Bus ein. Letzte Reihe. Irgendwann kam die Fahrt, sowie ich zum Ende. Die Flasche war leer, ich dafür umso voller. Stieg aus dem Bus, war aufgrund unerklärlicher Faktoren nicht mehr Herrscher über meinen eigenen Körper und flog erstmal auf die Fresse. Was für ein Schock. Scheißegal. Wenn wer gelacht hätte, hätte er wohl die leere Flasche ins Gesicht bekommen. Ich überlege nicht viel, in solchen oder ähnlichen Gemütszuständen.
Wir betraten den Laden. Ich hasse Großraumdiscos. Aber das war mir in diesem Moment irgendwie auch egal. Es schien, ein gelungener Abend zu werden. Wir gingen selbstverständlich erstmal an die Bar, um wieder auf den Geburtstag in Spe zu trinken. Madame bezahlte. Was sie nicht wusste war, dass sie auf dem Barhocker eines fettleibigen Südländers, Herkunft unbekannt, saß, der sie perdu erstmal grob anfuhr und versuchte von seinem Hocker zu verdrängen. "Sein Hocker", für den er an der Kasse bezahlte, auf dem sein Name stand und der durch eine Kette mit seinem Fuß verbunden war. Sarkassmus, für die Interpretationsunfähigen. Selbstverständlich ließ sie ihn links liegen und wendete sich wieder zu uns. Das widerum passte diesem männlichen Ayse-Verschnitt nicht, worauf er ihr gegenüber die Hand hob, kurz vor der Backpfeife. Ich und ein Freund, beide durch diverse Umtrunks im Selbstbewusstsein gestärk, holten aus und verpassten ihm zwei Faustschläge ins Gesicht. Er war benommen, kam sich hilflos vor, ging weg. Für mich war die Sache erledigt. Für ihn wohl nicht. Anders kann ich mir nicht erklären, weshalb er mir andauernt in einem sicheren Abstand von 10 bis 15 Metern Blicke entgegenwarf, gefolgt von Gestiken, die ausdrückten, dass er mir wohl die Kehle durchschneiden wollte. Ich dachte mir, dass er sich sowieso nicht traut, ignorierte ihn und feierte weiter.
Irgendwann kam ich auf die grandiose Idee, dem DJ zu sagen, dass die Prinzessin um Mitternacht Geburtstag habe und er doch bitte dann die Glückwünsche, geschrieben auf einer Servierte, über die Beschallungsanlage vortragen sollte.
Er war einverstanden. Ich ging mit einem Freund auf die Tanzfläche, einfach um mich irgendwie zu bewegen. Doch dann kam er wieder. Der dicke Mann. Der Südländer. Ich schnappte ihn mir, ging mit ihm zu einem ruhigen Ort und fragte ihn, was er denn für ein Problem mit mir habe. Er probierte mir mit seinem gebrochenen Deutsch zu erklären, dass es mein Tot sei, wenn ich Ausländer in Frisoyte blöd anmache. Ich habe unter anderem 4 Jahre im tiefsten Ruhrgebiet, 2 Jahre in Berlin und 5 Jahre in Hannover gelebt. Ich hatte schon alles gesehen. Wusste genau, wie man dem Ärger mit Minderbemittelten aus dem Weg geht. Dachte um und entschied mich dafür, ihn auf meine Seite zu ziehen.
Dies stellte ich wie folgt an.
Erstmal erzählte ich ihm, dass er sich als Ausländer gegenüber mir, ebenfalls Ausländer nicht beweisen müsste. Dass ich genau wüsste, wie schwer es ist, als Ausländer in Deutschland Fuß zu fassen. Dass ich waschechter Pole bin und er mit seinem Freundeskreis einpacken könne, wenn ich einen Anruf tätigen würde.
Dies brachte ich wohl so überzeugend rüber, dass wir uns auf Anhieb verstanden. Zur Information. Ich bin Deutscher. Im Stammbaum nachzuvollziehen. Und auch, wenn ich gewollt hätte, hätte ich niemanden Anrufen können. Denn ich hatte nichtmal ein Handy dabei.
Wir tranken zusammen. Ich bezahlte keinen Cent. Er war wohl so beeindruckt, dass er mir mit Ausgaben imponieren musste, um sich besser zu fühlen. Ein Freund von mir, sowie ein Freund von ihm kamen dazu. Wir tranken alle gemeinsam. Erzählten uns irgendwelche lächerlichen, von meinerseits gelogenen und utopischen Ausländerstories. Lachten. Ich lachte ihn aus. Tranken. Er bezahlte alles. Irgendwann hatte ich keine Zigaretten mehr. Er war so freundlich, dass er mir vier Euro in die Hand drückte und mir sagte, ich solle mir doch welche kaufen. Der Freundschaft wegen. Ich tat es. Auf dem Weg zum Zigarettenautomat besuchte ich noch die Toilette. Ich kam wieder. Samt einer vollen Schachtel Luckys. Was ich vorfand, war umso erfreulicher. Der fette Idiot hat sogar für mich mitbestellt, als ich nicht anwesend war. Dort standen diverse Drinks, die nur darauf warteten von mir getrunken zu werden. Ich trank sie und kurz darauf trennten sich unsere Wege auch. Ich weiß nicht mehr weswegen. Aber wir trennten uns nicht im Streit. Ich hatte wohl einfach keine Lust mehr auf ihn.
Ich schnappte meinen Freund und rannte planlos mit ihm durch den Laden. Wir lernten relativ schnell irgendwelche Schlampen kennen, sie sich in irgendeiner Ecke an einer Flasche Korn schwer taten. Quatschten mit ihnen. Man verstand kein Wort, weil beide extrem Alkoholisiert waren. Es war egal. Wir hatten die Chance, zu vögeln. Wir wollten sie nutzen, nur leider warf die hässliche und überaus alte Klodame uns jedes Mal wieder aus den stillen Örtchen raus. Scheißegal. Wir gingen tanzen. Machten wilde Zungenakrobatik mit den beiden und bekamen relativ wenig von unserem Umfeld mit. Dazu zählt auch dieHintergrundüberlegung der Ansage des DJs um Mitternacht, dass der Kampfzwerg Geburtstag hat und wir recht herzlich gratulierten. Er konnte meinen Namen nicht aussprechen. Was für ein Hurensohn. Ich guckte meinen Freund an, wir freuten uns trotzdem, dass der DJ dran gedacht hat, verschwendeten allerdings keinen Gedanken dadran, mal dem Geburtstagskind persönlch zu gratulieren. So, wie es normalerweise üblich ist. Aber warum auch? Wir hatten weitaus wichtigeres zu tun. Trockensex mit Schlampen auf Tanzflächen.
Was dann alles passiert ist, weiß ich nicht mehr. Ich denke, ich verdränge es. Will ganz ehrlich gesagt, auch garnichts mehr davon wissen.
Die Erinnerung, die mir allerdings als nächsten einfällt, ist sehr viel später am Abend. Gegen 3 oder 4 Uhr. Ich kam so langsam wieder zu Sinnen. Ich fragte mich, ob ich nicht irgendwas vergessen hätte. Und dabei dachte ich nicht an Kondome oder ähnliches. Die lasse ich instinktiv zuhause. Vater werde ich so oder so irgendwann. Nur werde ich das Kind wohl nie kennenlernen. Vielleicht bin ich es schon. Man weiß es nicht. Nichtmal dreißig Prozent meiner Sexualpartnerinnen kennen meinen Wohnort, haben meine Telefonummer, geschweige denn meinen Namen. Aber das ist ein anderes Thema.
Ich dachte an den Grund, wegen dem wir überhaupt feierten. Scheiße. Wir hatten den Geburtstag verplant.
Ich rannte los. Wie ein geficktes Eichhörnchen. Rannte alles um, was im Weg war. Stoß jeden weg. Ich musste gratulieren. Ich fand sie. Samt des restlichen Freundeskreises. Fix und Fertig angezogen. Sie wollten los. Ich hatte auch verplant, dass wir uns um irgendeine Zeit wieder treffen wollten. Alle waren sauer auf mich. Eigentlich war auch dies mir egal. Aus Antstand spielte ich allerdings den Bedauernden. Den, dem alles leid täte. Mir wurde nicht verziehen. Vorerst.
Der Rest den Abends lief relativ unspektakulär über die Bühne. Ich stieg in den Bus, der Bus fuhr los, ich kotzte in den Bus, der Bus hielt an, ich stieg aus dem Bus und wachte am nächsten Morgen mit einem schlechten Gewissen und den eben Dargelegten Gedanken in irgendeinem Bett wieder auf. Toller Abend. Gerne wieder. Und das war keine Ironie.

FUN FACTORY

Es war einer dieser Samstage, an denen man Zuhause sitzt und trotz sorgfältiger Planung nicht weiß, was man machen soll. Zum “Glück” rief mich eine Freundin an, um zu fragen, ob ich nicht den Fahrer spielen würde. Es sollte in die Fun Factory nach Wildeshausen gehen. Ich hatte sofort das Bild von hunderten betrunkenen Idioten im Kopf, die zu schlechter Musik krampfhafte Bewegungen auf einer schlecht klimatisierten Tanzfläche vorführen. Sagte demnach natürlich sofort zu.


Ich machte mich fertig, - kein besonders hoher Dresscode, da ich davon ausging, dass mir sowieso irgendjemand seine Weinbrand-Cola auf’s Shirt schüttet, - holte die Mädels ab und befuhr die geplante Route.

Ich kam an: 


Es sah aus wie eine Modenschau jugendlicher Schwerbehinderter, unterstützt von H&M. 


Überall Polohemden. Überall Muskelbarbies. Überall Alkohol und Huren, die hätten meine Töchter sein können. So jung und so willig. Ich blieb unbeeindruckt. Bezahlte die lächerlichen 4 Euro Eintritt, bekam Großraumdisco-typisch meine Verzehrkarte und fing an, mich umzuschauen. Es sah scheiße aus. Unpersönlich Metrosexuell. Alles sehr kalt eingerichtet. Oberflächliches Feeling. Hallo - Hübsche Augen. Gay.
Ich fand es so dermaßen scheiße, und das schon nach wenigen Minuten, dass ich meine Vorsätze bezüglich Alkohol und Auto fahren über den Haufen warf und nur noch Bock auf eins hatte. Alkohol. Und das in nicht geringen Mengen. Also ab an die Theke.

Ich stand also da. Stocknüchtern. Wollte einen Wodka. Wartete gefühlte 90 Minuten darauf, dass sich endlich der Kellner, gefangen im Körper einer Kellnerin, zu mir wendete und mich fragte:

“Ja?”

Naja, legen wir heute mal keinen Wert auf Freundlichkeit. Ich nannte ihm meinen Wunsch und bekam ein relativ erstauntes:

“Du hast ja wohl schon genug!”

zurück, worauf er sich auch abwendete. Ich war geladen. Stieß einige Flaschen um und marschierte wutentbrannt in Richtung Restaurant. Ich wollte irgendwo hin, wo ich mich, ohne niveaulose Gesellschaft, bis zum Rand zuschütten konnte.

Das Restaurant war recht leer. Ich bestellte mir gleich vier Wodka mit Red Bull und beobachtete haargenau, wie die etwas entstellt-aussehende Dame, mir meine Longdrinks mixte.
Eine ordentliche 60:5-Mischung. Ich war bedient, versuchte es aber dann mal auf die freundliche Tour und fragte, ob sie nicht ein wenig mehr Wodka in den Longdrink füllen könnte. Keine unübliche Frage in einer solchen Zappelbude. Dachte ich. Dem schien wohl nicht so.

Das schließe ich daraus, da sie mir erst für einen kurzen Moment einen erstaunten Blick entgegen warf, dem allerdings ein Rumgeschnautze a la 


“WAS? Hast du ein Problem mit unseren Ausschanksvereinbarungen? Wenn dir unsere Getränke nicht passen, kannst du auch gehen. So etwas habe ich ja noch nie gehört. Das ist eine Frechheit. Ich glaube, ich hole den Geschäftsführer […]” 


folgte.

Ich grinste sie an und sagte rechte freundlich, dass es mir leid täte und ich die Drinks auch gerne so nehme, wie sie sind. Dachte aber an die Erkenntnis, die mir beim ersten Anblick dieser Dame kam:


Hässliche Frauen sind doppelt geschädigt. Sie sind hässlich, was dazu führt, dass sie zudem auch nicht gefickt werden. 


- und amüsierte mich prächtig darüber. Innerlich.
Ich wollte weiter. Kippte mir drei der vier Energydrinks im Gedrängel durch Schwule und Huren die Kehle runter, um, bei der Tanzfläche angekommen, das letzte Glas zu entleeren. In die Menge der Leute. Das Glas flog hinterher. Ich hatte für einen kurzen Moment Spaß. Wollte aber nun endlich meinen Alkohol.
Also wieder an eine Bar, die ich nach langem kämpfen auch endlich erreichte.
Ich stand zwischen zwei Typen. Sie sahen aus wie Holzfäller und waren stark alkoholisiert. Ihre Ärsche verschlungen ihre Hosen, die wiederum die karierten Baumwollhemden verschlungen, die wiederum bis zum Kragen zugeknüpft waren.
Ich wollte etwas zu Trinken und beachtete sie demnach nicht weiter. Plötzlich aber spürte ich Toto und Harri links und rechts von mir kräftig drücken. Man merkte, wie sie versuchten, mich wieder von der Theke zu verdrängen. Aus “Platzmangel”, versteht sich. Ich stieß recht provokant dem einen meinen Ellenbogen in die Seite, worauf, in der Landwirtschaft typisch, sofort ein Gebrüll begann, ob ich ein Problem hätte und ob ich auf die “Schnauze” wolle etc. Natürlich ging ich drauf ein, denn ich hatte ja nichts zu verlieren. Der Abend konnte eh nur besser werden. Also schrie ich rum, dass wir nach Draußen gehen könnten, dass ich ihnen zeige, wo es lang geht und wer von uns dreien wohl auf die Schnauze bekommen würde.
Es schien, als hätten diese beiden Kampfbullen, die mich problemlos in den Boden gerammt hätten, die Hosen voll gehabt. Denn der eine sagte plötzlich, dass die keinen Ärger, sondern nur etwas feiern wollten. Hurensöhne. Ich hasste sie. Beide. Alle.

Ich fuhr kurz darauf alleine und nüchtern nach Hause. Bekam irgendwann noch einen Anruf von den Mädels, wo ich denn sei, dem ich nur ein trockenes

“fickt euch, nehmt euch ein Taxi”

entgegenbrachte, das Handy ausschaltete und mich auf mein Bett freute.

Grüß Gott, Servus, Moin Moin und Hallo an dieser Stelle.

Dies ist ein Versuch, mein leider bemitleidenswertes Lebesumfeld auf charmante Art und Weise über ihre Fehltritte und semiintellektuellen Entscheidungen jedes Genres aufzuklären und gelegentlich ein wenig zum Denken anzuregen.

Natürlich freue ich mich über jeden, dem dabei ein lächeln ins Gesicht gezaubert wird.

Starten möchte ich mit zwei Resümees von Diskobesuchen meiner Selbst, um ihnen die Art meines relativ provokanten Schreibstils schonend beizubringen. Relativ amüsant. Relativ direkt.

Diese beiden Beiträge haben trotz alle dem nichts mit den hinterher weiterführenden Themen zu tun.

Wie auch immer. Ich heiße Sie recht herzlich Willkommen und Begrüße sie mit einem Glas Sekt am Ende der Auffahrt zu meiner Traumwelt.

Der Prinz